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Die BAG Rote Reporter/innen ist eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei Die Linke. Sie wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, einer ihrer Ansicht nach bestehenden wachsenden Medienkonzentration entgegenzuwirken, die „eine laute Stimme“ für Die Linke nötig mache.
Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ist die Interessenvertretung „der Medienmacher/-innen innerhalb und außerhalb der LINKEN. Linke Zeitungen in der ganzen Bundesrepublik werden von meist ehrenamtlichen Aktiven hergestellt. Ihr Engagement gilt es zu fördern und zu unterstützen.“ Die Arbeitsgemeinschaft wurde durch Teilnehmer der Weiterbildungsangebote der Linkspartei.PDS für Medienmacher gegründet. Im Bericht an den 10. Parteitag der Linkspartei.PDS wird dies ausdrücklich erwähnt: „Herauszuheben ist die Akademie für die Macher/innen der ‚kleinen Zeitungen‘ bei der Linkspartei.PDS, die auch zu einer Vernetzung der kleinen Zeitungen geführt hat und ein gelungenes Stück Selbstorganisation in der Partei darstellt.“
Die Weiterbildungsangebote für Medienmacher werden seit der 5. Akademie für Linke Medienmacher/innen (6. bis 9. März 2008 in Berlin) durch LiMA (Linke Medienakademie - ein Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung) professionell durchgeführt. Das Programm der 5. Akademie wurde durch die Berliner Senatsverwaltung als Bildungsurlaub anerkannt. Die Arbeitsgemeinschaft empfiehlt ihren Mitgliedern die Teilnahme an solchen Weiterbildungsangeboten und auch im Bericht des Parteivorstandes der LINKEN an den 1. Parteitag der Partei DIE LINKE (24. und 25. Mai 2008, Cottbus) wird dies unter der Überschrift "DIE LINKE wirkt! – mit guter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" hervorgehoben: "Die Zusammenarbeit mit den linken Medienmacher/innen wurde intensiviert und ausgebaut, u.a. durch die Teilnahme und Mitwirkung an der Linken Medienakademie im März 2008."
Bei der 3. Mitgliederversammlung am 8. März 2008 wurde eine Erklärung mit politischen Zielen verabschiedet: "DIE LINKE braucht umgehend schlüssiges Presse- und Kommunikationskonzept". Dort wird versucht, den Begriff "linken Journalismus" mit vier Thesen zu definieren. Weiter möchte sich die Arbeitsgemeinschaft aktiv in die kommenden Wahlkämpfe, besonders die Bundestagswahl 2009, einbringen. Die Medienmacher der Linkspartei fordern vom Parteivorstand, "so schnell als möglich ein Presse- und Kommunikationskonzept vorzulegen." Ebenfalls sollen die meist ehrenamtlichen Macher von Zeitungen und Internetauftritten der Partei besser geschult werden.
Zum 1. Parteitag legte die Arbeitsgemeinschaft einen Antrag "DIE LINKE braucht wirksame Publikationen" vor. Der Parteitag wird aufgefordert, bis September 2008 ein Publikationskonzept der LINKEN vorzulegen. "Ziel dieses Publikationskonzepts ist es, mithilfe einer Zeitung und eines Magazins, anknüpfend an Erfahrungen mit der Zeitung "neue linke" und dem Magazin "Disput", eine dauerhafte politische Verbindung und Diskussion a. zwischen der Partei und ihren WählerInenn und b. zwischen dem Parteivorstand und den Parteimitgliedern herzustellen."
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